Meine Enkeltöchter sind 13 und 10 Jahre alt und und wünschen sich von mir eine eigene Modelleisen-
bahn-Anlage. In meinem Keller habe ich mehrere Kartons mit den Einzelteilen einer Trix Express Modell-
Bahn in H0, also im Maßstab 1:87. Folgender Gleis-Plan soll für die Kinder realisiert werden:
Auf den Trix Express Schienen besteht die Möglichkeit, gleichzeitig mit zwei Lokomotiven zu fahren,
wenn zwei Stelltrafos zur Verfügung stehen:
Von Bedeutung ist dabei die Anordnung der Stromschleifer auf der Unterseite der Lokomotive:
Wird diese Lok wieder auf das Gleis gestellt, so kann sie mit dem linken Trafo gesteuert werden.
Zuerst werden die Schiene und Weichen zusammengesteckt:
Das Zusammenstecken der Trix Express-Gleise ist gewöhnungsbedürftig!
Im Bild sind die beiden Kontaktfedern von der schwarzen Mittelschiene schon in Position gebracht.
Nun wird weiter Zusammengeschoben bis sich die obere rechte Schiene etwa 2 mm in der linken
Kontaktklammer befindet. Dann wird die untere Schienen in die Kontaktklammer geschoben. Zum Schluß
werden beide Gleise lückenlos zusammengeschoben.
Obwohl alle Weichen einen elektromagnetischen Antrieb besitzen, wird das bewegliche Weichen-
herz für Geradeausfahrt oder Abbiegen per Hand eingestellt.
Im obigen Bild sieht man den kleinen Stellhebel unterhalb des verdeckten Weichenantriebes.
Dann folgt die Anordnung der Häuser:
Zum Schluß werden die Züge aufgestellt und die vielen Bäume positioniert:
Mit der legendären V200 gelang der Deutschen Bundesbahn 1953 der Durchbruch im Bau von Groß-
diesellokomotiven, die von der Firma Krauss-Maffei gebaut wurden.
Die Tenderlokomotive der Baureihe 64 mit der Achsfolge 1'C1' wurde von der Deutschen Reichsbahn
für Personenzüge auf Nebenstecken beschafft.
Nach einem Vorbild der Rheinstahl-Henschel-Transporttechnik hat Trix Express diese Industrie-
Diesellok mit zwei angetriebenen Achsen gebaut.
Die Elektrolokomotiven der Baureihe E 44 waren die ersten Elektrolokomotiven auf dem deutschen
Schienennetz. Sie prägten den Eisenbahnverkehr in den elektrischen Netzen in Süd- und
Mitteldeutschland von den 1930er Jahren bis in die 1980er Jahre.
Auf der Rückseite vom Trafo befinden sich zwei Spannungsausgänge:
Im obigen Bild sieht man links das Symbol einer Lokomotive, die Voltzahl 12V, maximaler Strom 1A und das
Gleichspannungssymbol = . Das ist also der Gleichspannungsanschluß für die Trix-Lokomotiven. Auf der rechten
Bildseite befindet sich das Symbol einer Weiche und das Symbol einer Glühlampe. Dann kommt die Spannungs-
und Stromangabe 14V / 1A und das Zeichen für Wechselspannung (~). Mit der Wechselspannung können die
Weichenantriebe geschaltet werden. Außerdem kann mit der 14V-Wechselspannung die Straßenbeleuchtung
und die Beleuchtung der Häuser realisiert werden.
Der kleine Werkzeugkasten ist sehr praktisch:
Der Inhalt des Werkzeugkastens wird im nächsten Bild gezeigt:
In das eine Fach in der Mitte habe ich schmale Schmirgelpapiersteifen mit sehr feiner Körnung
eingelegt. Damit können die Schleifer unter den Lokomotiven gereinigt werden.
Mit einem Schraubenzieher kann das Gehäuse einer Dampflok gelöst werden, um die Lager des
schräg eingebauten Gleichstrommotors zu ölen oder um ggf. die Glühbirne zu ersetzen.
Ein Flügelsignal kann mit der waagerechten Stellung "Halt" anzeigen und mit der Stellung schräg nach
oben "Freie Fahrt" signalisieren.
Der umfangreiche Anschlußplan für ein Flügelsignal wird im nächsten Bild gezeigt:
Das Flügelsignal steht auf "Halt".
Im Test-Video-A fährt ein Triebwagen los und wird
vor dem Signal automatisch gestoppt.
Das Flügelsignal steht nun auf "Freie Fahrt".
Im Test-Video-B fährt ein Triebwagen
ungehindert am Signal vorbei.
Von einer Wechselspannung in Höhe von 10 Volt, soll der zeitliche Verlauf dargestellt werden. Für den
Schaltungsaufbau benötigen wir einen Transformator, ein Potentiometer, ein Messgerät für die Spannung
und ein Oszilloskop.
Mein Oszilloskop von der Firma RIGOL besitzt die besondere Eigenschaft, dass auf einem kleinen Bildschirm
die zeitlichen Vorgänge nicht nur dargestellt werden können, sondern auch das Bild auf einem USB-Stick
abgespeichert werden kann.
Zu den Grundlagen der Elektrotechnik gehört die Kenntnis der Symbole von elektrischen Bauteilen, die in
Schaltplänen vorkommen:
Ein Transformator hat folgendes Symbol:
Das Symbol für ein Potentiometer sieht wie folgt aus:
Das Symbol für ein Messgerät zur Spannungsmessung ist folgendes:
Das Symbol für ein Oszilloskop ist ganz einfach:
Auch ein Brückengleichrichter mit vier Dioden für die Erzeugung einer pulsierenden Gleichspannung
hat ein Symbol:
Verfolgt man am Brückengleichrichter die Stromrichtung bei positiver Halbwelle (rote Pfeile) und
die Stromrichtung bei negativer Halbwelle (blaue Pfeile), so stellt man fest, dass der Verbraucher
mit gleicher Stromrichtung durchflossen wird.
Der einfache Schaltkreis für die Messung des zeitlichen Verlaufs der Wechelspannung von 10 Volt
hat nun folgendes Aussehen.
In Bild ist zu erkennen:
1. Nach jeder positiven Halbwelle folgt eine negative Halbwelle. Der Verlauf eine positiven und
negativen Halbwelle wird als Sinuskurve bezeichnet.
2. Da der Abstand der horizontalen Linie ist auf 5 Volt eingestellt ist, bleibt die angelegte
Spannung von 10 Volt unterhalb des Maximums von etwa 14 Volt.
Die genaue Bezeichnung der angelegten Spannung von 10 Volt ist der Effektivwert Ueff der Wechselspannung.
Es ist diejenige zeitlich konstante Spannung (Gleichspannung), die am gleichen Widerstand in der gleichen
Zeit die gleiche Energie wie die Wechselspannung liefert.
Nun die Schaltung mit dem Brückengleichrichter, um die pulsierende Gleichspannung zu erzeugen:
In Bild ist zu erkennen:
1. Der Brückengleichrichter wandelt die negative Halbwelle in eine positive Halbwelle um.
2. Mit der pulsierenden Gleichspannung können die Gleichstrommotoren in den Trix-Lokomotiven gesteuert werden.
3. Nach einem Polaritätswechsel mit dem Drehknopf am Trafo fährt die Lokomotive rückwärts.
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