Die ehemaligen Assistenten aus dem Schering-Institut für Hochspannungstechnik in Hannover
haben sich mit ihren Frauen in diesem Jahr mit großer Beteiligung in Berlin für vier Tage
getroffen. Die große Zustimmung zu diesem Treffen lag wohl darin, dass wir an einem Abend
im Friedrichstadt-Palast die Aufführung "Falling in Love" besuchen werden.

Im Foyer vom Friedrichstadt-Palast zeigt das Foto von links nach rechts:
Gerd, Norbert, Christine, Monika, Ute, Rolf, Margot, Achim, Ingrid, Jochen, Burgel und Joachim.
Unser Leonardo-Hotel liegt an der Spree in der Nähe vom Bahnhof Friedrichstraße.

Am ersten Abend bei Temperaturen von noch 32°C sind wir im Außenbereich vom Lokal
"Ständige Vertretung" 100 Meter von unserem Hotel entfernt.

An unserem Tisch wurde aus der Menükarte mehrmals das "Altkanzler Filet" gewählt:
Eine große Currywurst mit Pommes.
Da erst am Nachmittag die gemeinsame Bootsfahrt auf der Spree geplant war, sind Ute und Norbert mit
der S-Bahn nach Potsdam gefahren und haben das Museum Barberini besichtigt. Das Museum Barberini
zeigt dauerhaft die umfangreiche Sammlung impressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso
Plattner: 115 Meisterwerke von Monet, Renoir, Morisot, Sisley, Signac und weiteren Malern des
Impressionismus und Neoimpressionismus.

Eine Sonderausstellung im Barberini-Museuem zeigt Bilder vom Impressionisten Pissarro.
Der in der Karibik geborene Camillo Pissarro (1830-1903) kommt nach Frankreich und ist der
einzige Künstler, der an allen acht Impressionisten-Ausstellungen in Paris beteiligt war.
Sein malerisches Interesse galt den ländlichen Alltagsszenen.




Claude Monet (1840-1926):
Die Farbenpracht und Exotik der mediterranen Pflanzenwelt faszinierten Claude Monet bei seiner
ersten längeren Reise an die Riviera. In Bardinghera malte er den Garten der Villa Garnier.

August Renoir (1841-1919):
Renoir war ein französischer Maler und einer der führenden Vertreter des Impressionismus.
Seine Werke zeichnen sich durch leuchtende Farben, sanfte Pinselstriche aus und Renoir hat
ein besonderes Interesse am Spiel des Lichts.
Im Barberini-Museum sieht man das folgende Bild mit dem Titel "Waldweg."

Frische Nuancen von hellem Grün und Blau sind mit Tupfen aus reinem Weiß überzogen.
Obwohl die ganze Bildfläche mit grünem Laub dicht gefüllt ist, sorgt das dunstige
Sonnenlicht für Transparenz.
Am Nachmittag machen wir eine 2½stündige Bootsfahrt und nehmen auf dem Oberdeck Platz.
Über Lautsprecher am Schiffgeländer erhalten wir Informationen. Die Route auf der Spree
zeigt das folgende Bild:

Die Anlegestelle ist in der Nähe vom Bahnhof Friedrichstraße.

Die Fahrt geht zunächst in Richtung Museumsinsel.

Kurz danach wendet das Fahrgastschiff, und wir fahren zurück und biegen dann rechts in
den Nord-Kanal. Im großen Bogen fahren wir am Westhafen vorbei.
Wir passieren nun die Schloßbrücke am Charlottenburger Ufer. Es geht zurück ins Zentrum von Berlin.

Während der Fahrt gab es auf dem Oberdeck angenehmen Wind.
Von links: Norbert, Ute, Monika und Rolf.

Die Kongresshalle ist ein Berliner Gebäude für Veranstaltungen und Ausstellungen an der
John-Forster-Dulles-Allee. Bis heute bewirkt die Kongresshalle Aufsehen und Anziehung
mit ihrem Dach. Viele Berliner nennen die Kongresshalle auch "schwangere Auster".

Auf der rechten Seite befindet sich das Kanzleramt.

Auch Liegestühle sind am Spreeufer aufgestellt.

Am Abend sind wir am Ufer der Spree am langen Tisch im Außenbereich vom Restaurant "Ganymed".

Im Tränenpalast in der Nähe vom Bahnhof Friedrichstraße gibt es eine Ausstellung
über das geteilte Berlin. Vor der Wende mussten alle Reisenden von Ost- nach
Westdeutschland und umgekehrt durch dieses Gebäude, wo sie streng kontrolliert wurden.

Am 9. November 1989 fällt die Berliner Mauer.

Der sowjetische Präsident Michail Gorbatschow und der Bundeskanzler Helmut Kohl
treffen sich am 15. und 16. Juli 1990 im Kaukasus.

Dort wiederholt Gorbatschow seine entscheidende Zustimmung zur NATO-Mitgliedschaft
des vereinten Deutschlands.
Die Führung übernimmt Burgel, die mit ihrem Mann schon mehrere Jahre in Berlin lebt.

Die Friedrichstraße ist eine der bekanntesten Straßen im Zentrum Berlins. Sie wurde
nach dem Kurfürsten Friedrich, dem ditten benannt. Die Friedrichstraße war schon
vor dem Krieg als Amüsiermeile mit vielen Varieté-Theatern bekannt, so wie sie es
auch heute noch ist.
Unter den Linden ist eine Prachtstraße im Berliner Ortsteil Mitte. Die Bebauung
der 1,5 km langen und 60 m breiten Straße entstand in mehreren Abschnitten zwischen
1674 und 1737.
In der Zeit des Deutschen Kaiserreichs entwickelte sie sich von der Wohn- zur Geschäfts-
straße mit zahlreichen Hotels und Restaurants.
Wir gehen auf der rechten Straßenseite Unter den Linden in Richtug Osten bis zur
Museumsinsel.
Dies ist eine bedeutende Opernbühne, die 1742 eröffnet und von Karl Friedrich
Schinkel umgebaut wurde.

Die insgesamt 13,5 m hohe Bronzeplastik zeigt den in Uniform, Hermelin und Dreispitz
bekleideten Alten Fritz zu Pferd über einem mehrfach gestuften Sockel mit Bildnissen
der wichtigsten Feldherren.

Gegenüber befindet sich das Hauptgebäude der Humboldt-Universität, eine der ältesten
Universitäten Deutschlands. U.a. studierte hier Albert Einstein.

Der Bebelplatz war der Ort der nationalsozialistischen Bücherverbrennung 1933 und ist
deshalb historisch und kulturell extrem wichtig.

Es handelt sich um die erste katholische Kirche in Berlin nach der Reformation.

Das Königspaar Friedrich Wilhelm III. und Luise von Preußen wohnte mit ihren drei
Töchtern Charlotte, Alexandrine und Luise dort. Seitdem trägt es den Namen Prinzessinnen-
palais.

Als Berlin-Besucher kann man auch mit fünf Trabis eine Rundfahrt durch Berlin machen.

Das Zeughaus ist der älteste Bau Unter den Linden und beherbergt heute das Deutsche
Historische Museum mit ständiger und wechselnder Ausstellung.

An der Schlossbrücke endet die Führung von Burgel. Drüben sehen wir den Berliner Dom,
ein kunstvoller Dom aus dem 19. Jahrhundert.

Utes Nichte Petra mit ihrem Mann Michael leben schon seit mehreren Jahrzehnten in Berlin.
Petra war Purserette bei der Deutschen Lufthansa. Die Gelegenheit zu einem kurzen Treffen
im Zentrum von Berlin wurde wahrgenommen und man traf sich in der Nähe von unserem Hotel
im Café "Sag mir wo die Blumen sind" zum Kaffeeetrinken.

Am Dienstagabend gab es dann das Highlight unserer Berlin-Reise: Ein Besuch des
Friedrichstadt-Palastes.

Dank unserer Ingrid, die rechtzeitig die Karten im Internet gebucht hatte, waren für uns
die Plätze ziemlich in der Mitte, siehe den folgenden Plan.

Gezeigt wurde eine sogenannte Grand Show mit dem Namen "Falling in Love". Erzählt wird
die Geschichte des taubstummen Poeten mit dem Namen "ME" auf der Suche nach Liebe,
die er am Ende natürlich auch findet in "You".

Wir sahen eine beeindruckende Tanz-und Gesangsshow mit fantastischen Kostümen,
atemberaubenden Bühnenbildern mit einer Explosion von Farben.


Auch diese Tanzformation mit 32 jungen Tänzerinnen erhielt großen Beifall.

In der Pause gab es von Rolf Sekt und Brezel:

Höhepunkte waren die akrobatischen Einlagen, zum einen ein kraftvoller
Equilibristik Act

und zum anderen die Weltklasse Trampolin- und High Bar Akrobatik.

Es war ein wunderbares Erlebnis.
Am Abreisetag sind Ute und Norbert am Vormittag zum Brandenburger Tor gegangen.

Das Brandenburger Tor ist eines der Wahrzeichen von Berlin.
Wenn sie sich zu Hause das Panoramabild vom Brandenburger Tor mal ansehen möchten,
dann schalten sie auf ihrem Fernseher das Programm "ARD alpha HD" gegen 8:47 h ein.

Am Brandenburger Tor hielt dann Norbert Ausschau nach der Videokamera für die Panoramabilder.
Ja, da oben auf dem Dach vom Hotel ADLON neben der Fahnenstange ist die Kamera positioniert
(siehe im Bild den kleinen schwarzen Punkt).

Dieser Besuch in Berlin wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
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